Geschichte
Die Idee zur Schwarzwälder Kuckucksuhr brachten möglicherweise
Glasträger aus Straßburg mit. In der berühmten Kunstuhr
des Straßburger Münsters verkündete ein Hahn laut
krähend die Stunde. Jedenfalls wurde etwa um 1750 in die sogenannte
Schottenuhr mit Kuhschwanzpendel ein
Kuckuck
integriert, der aus dem Türchen im oberen Schildblattbogen
herauslugte. Begehrte, teure Raritäten waren das. Sie wurden
bald durch eine weitere Variante, die geschnitzte Kuckucksuhr mit
braun gebeiztem Eichenholzschild in Bahnhäusleform, ergänzt.
Noch heute wird diese weltbekannte, geschnitzte Schwarzwälder
Kuckucksuhr in fast unveränderter Form hergestellt.
Die Schnitzereien variieren dabei zwischen Blatt-, Haus-
und Jagdmotiven. 8-Tage-Uhrwerk, Rufabschaltung, rückwärts drehbare
Zeiger und der Einbau einer zusätzlichen Musikwalze sind Extras,
die angeboten werden. So ist die Schwarzwälder Uhr weit mehr als
ein hübsches Souvenir, sie hat die Entwickung unserer Region entscheidend
geprägt.